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Message #55
From: NewsBot
Date: July 25, 2006 06:40:00 AM

ATYT News AMD und ATI vereinen sich zum Prozessor-Riesen; Investition von 5,4-Milliarden US-Dollar soll Wachstum und Innovation fördern und die Angebotspalette erweitern

NEW YORK--(BUSINESS WIRE)--24. Juli 2006--

  AMD und ATI halten heute um 8:00 (EDT) eine gemeinsame Executive-Telefonkonferenz  



AMD (NYSE:AMD) und ATI (NASDAQ:ATYT) (TSX:ATY) informierten heute über eine Fusion im Wert von 5,4 Milliarden US-Dollar. Die Kombination wird durch die Zusammenführung der Mikroprozessortechnologie von AMD und der Stärke von ATI im Bereich Grafik, Chipsätze und Verbraucherelektronik einen neuen Marktriesen schaffen. Das Ergebnis: Eine neue und eindrucksvollere Firma, die sich dazu entschlossen hat, Wachstum, Innovation und Auswahl für ihre Kunden voranzutreiben, besonders in den Segmenten des kommerziellen und Mobile-Computing sowie in dem schnell wachsenden Markt der Verbraucherelektronik. Durch die Vereinigung von Technologie, Personal und Synergien will AMD ab 2007 kundenzentrierte Plattformen zum Nutzen der Kunden liefern, die beim Entwickeln von differenzierten Lösungen zusammenarbeiten wollen.

Durch die Übernahme von ATI durch AMD entsteht eine neue, innovative Firma, die der steigenden Nachfrage nach besser integrierten Lösungen in den Schlüsselmarktsegmenten nachkommt. Des Weiteren wird die Entwicklung von eigenständigen Produkten der Spitzenklasse vorangetrieben, so dass die Kunden eine Technologiekombination auswählen können, die ihren Anforderungen am besten entspricht. Ab 2008 möchte AMD sich über die bestehenden technologischen Konfigurationen hinausbewegen, um die Verarbeitungstechnologien neu zu gestalten. Auf Chipebene sollen Mikro- und Grafikprozessoren integriert werden, um der wachsenden Nachfrage nach generell anwendbarer Medien-, Daten- und Grafikleistung nachzukommen. Hierdurch will die zusammengeführte Firma ihre Kunden in die Lage versetzen, eigene, einzigartige Produkte und Lösungen zu schaffen, die in einem innovationsoffenen Ökosystem - frei von sämtlichen künstlichen Barrieren - den Kundenerfolg garantieren.

"ATI teilt unsere Leidenschaft und ergänzt unsere Stärken: die Führungsrolle auf dem Technologiesektor und kundenzentrierte Innovation," so AMD Chairman und CEO Hector Ruiz. "Der Zusammenschluss dieser beiden großartigen Unternehmen erlaubt es uns, das bereits Erreichte unserer beiden Firmen auszubauen und unsere Industrie als Technologieführer und Partner der Wahl neu zu erfinden. Wir glauben, dass AMD und ATI das Wachstum und die Innovation der gesamten Branche beleben, unsere Partner differenzierte Lösungen schaffen und das wählen können, was für unsere Kunden das Beste ist."

"Diese Kombination bedeutet für ATI beschleunigtes Wachstum und größere Perspektiven für die Angestellten", so Dave Orton, President und CEO und ATI. "Alle Produktlinien werden davon profitieren. Der Zusammenschluss mit AMD versetzt uns in die Lage, die PC-Plattform aggressiv weiterzuentwickeln und bedeutend in das Kundengeschäft zu investieren, um dem Markt einen Schritt voraus zu sein."

"Windows Vista wird durch die höhere Grafikintegration und -leistung unglaubliche Fortschritte bei der Benutzererfahrung liefern", so Jim Allchin, Co-President der Microsoft Platforms and Services Division. "Wir freuen uns über das Potential, das AMD und ATI gemeinsam anbieten können, um die Windows Vista Erfahrung für unsere Kunden weiter auszubauen."

Gemäß den Vertragsbestimmungen übernimmt AMD alle emittierten ATI-Stammaktien im Tausch gegen 4,2 Mrd. US-Dollar in Bar und 57 Millionen AMD-Stammaktien, basierend auf der Anzahl der emittierten AMD-Stammaktien zum 21. Juli 2006. Alle emittierten Optionen und Restricted Stock Units von ATI werden übernommen. Basierend auf dem Schlusskurs der AMD-Stammaktie vom 21. Juli 2006 von 18,26 US-Dollar je Aktie zahlt AMD für jede ATI-Stammaktie 20,47 US-Dollar, davon 16,40 US-Dollar in Bar und 0,2229 Teile einer AMD-Stammaktie.

AMD geht davon aus, dass die Transaktion durch eine Kombination von Barmitteln und neuen Krediten finanziert werden kann. AMD hat einen Langzeitkredit über 2,5 Mrd. US-Dollar von Morgan Stanley Senior Funding Inc. erhalten, der sich zusammen mit den Barmitteln und den kurzfristigen Anlagen bei ca. 3 Mrd. US$ beläuft und die komplette Finanzierung für die Transaktion erlaubt.

Die Finanzberater von AMD sind der Meinung, dass diese Transaktion, vom finanziellen Standpunkt aus gesehen, für die Aktionäre ein faires Geschäft darstellt. Die Transaktion wurde in jeder Firma einstimmig vom Board of Directors befürwortet. Die Transaktion erfordert noch das Einverständnis der ATI-Aktionäre, eine Überprüfung des Plan of Arrangement durch ein kanadisches Gericht und andere Bewilligungen der Zulassungsbehörden, darunter die Fusionsanträge in den USA und Kanada und anderen Rechtsgebieten sowie die üblichen Abschlussbedingungen. Falls die Transaktion nicht zustande kommen sollte, haben sich ATI und AMD darauf verständigt, dass ATI eine Aufkündigungsgebühr von 162 Mio. US-Dollar zu den Bedingungen zahlt, die in dem Kaufvertrag vereinbart wurden. Der Abschluss der Transaktion wird für das vierte Quartal 2006 erwartet.

Eine Chance, die man nicht ablehnen kann

Entsprechend den Plänen von AMD mehr integrierte und fortschrittliche Plattform-Lösungen zu liefern und bedingt durch die dadurch folgende Positionsverbesserung bei kommerziellen Kunden in den Bereichen Mobile-Computing, Gaming, Medien und auf den neuen Märkten, erwartet AMD, dass die Transaktion vor der Einbeziehung der Kosten des ATI-Kaufs zu leicht erhöhten Einnahmen 2007 und deutlich höheren Einnahmen 2008 führt. AMD strebt eine Reduzierung der Kosten des gemeinsamen Unternehmens in Höhe von 75 Millionen US-Dollar bis zum Ende des Jahres 2007 an.

Die vereinigte Firma hätte in den letzten vier Quartalen einen Umsatz von 7,3 Mrd. US-Dollar (1) mit einer Belegschaft von ca. 15.000 Mitarbeitern erzielt. Mit ihrem Hauptsitz in Sunnyvale, Kalifornien, wird die Firma weiterhin weltweit Verkaufs-, Design-, und Herstellungscenter und Hauptgeschäftscenter in Silicon Valley, Austin, Texas und Markham (Ontario) unterhalten - alles geschätzte Innovationscenter der neuen Firma. Die derzeitige Geschäftsleitung von AMD wird durch Aufnahme von ATI-President und CEO Dave Orton ergänzt. Orton fungiert als Executive Vice President der ATI Geschäftsabteilung und berichtet an das AMD Office des CEO, bestehend aus dem Chairman und CEO Hector Ruiz und dem President und Chief Operating Officer Dirk Meyer. Des Weiteren werden bei Abschluss der Transaktion gemäß den Vertragsbedingungen zwei ATI Directors Mitglieder des AMD Board of Directors.

Die gemeinsame Liste der wichtigsten Kunden von AMD und ATI stellt ein "Who is who" der Computer- und Kundenelektronikindustrie dar. Durch die gemeinsame Kultur der kundenzentrierten Entwicklung und höchste Technikinnovation ist die Firma gut am Markt positioniert, um der Kundennachfrage nach innovativeren Lösungen, System-Level-Engineering und kürzeren Markteinführung nachzukommen.

Telefonkonferenz

Die Firmen halten heute um 8 Uhr (EDT) eine Finanzanalysen- und Pressetelefonkonferenz (5 Uhr PDT) ab. An der Telefonkonferenz kann unter 001-612-326-1027(USA) teilgenommen werden. Der Ton der Konferenz ist live auf http://www.amd.com/announcement abrufbar.

Für diejenigen, die nicht in der Lage sein sollten, die Live-Konferenz zu verfolgen, ist vom 24. Juli 2006 (ca. 11:00 EDT) bis zum 30. Juli 2006 ein Telefon-Replay verfügbar. An der Telefonkonferenz kann unter 800-475-6701 (USA) oder 001-320-365-3844 (International) mit der Konferenz-ID ID 837580 teilgenommen werden.

Über AMD

Advanced Micro Devices (NYSE: AMD) ist ein führender, weltweit tätiger Hersteller von innovativen Mikroprozessorlösungen für den EDV-, Kommunikations- und Unterhaltungselektronikmarkt. Das im Jahr 1969 gegründete Unternehmen